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von Friedrich Dürrenmatt (1956)
Claire Zachanassian kehrt als steinreiche Frau in ihr Heimatdorf Güllen zurück, wo ihr einst das Herz gebrochen wurde. Nun will sie sich rächen und bietet der Güllener Bevölkerung
eine Milliarde dafür, dass ihr damaliger Liebhaber III für sein Vergehen mit dem Tod bestraft wird. Ein Angebot, das die Bürger*innen entrüstet zurückweisen. Zunächst …
Als das Stück am Zürcher Schauspielhaus 1956 uraufgeführt wurde, war das Publikum, so hieß es in einer Kritik, „fasziniert, betroffen, befremdet“: Dürrenmatts Groteske, die viel
vom absurden Theater, aber auch von der griechischen (Rache-)Tragödie in sich trägt, wurde weltweit rezipiert – im Hollywoodkino etwa in Lars von Triers Variante Dogville. Sie trifft bis heute einen gesellschaftlichen Nerv und entlarvt die Bestechlichkeit und Verführbarkeit einer Gemeinschaft auf hinterlistige wie kathartische Art und Weise.
Leonardo Raab, Spezialist für rasante Komödien wie zuletzt Bezahlt wird nicht!, blickt aus unserem scheinbar gesättigten Heute auf diesen „modernen Mythos“ (Le Monde Paris).
von Friedrich Dürrenmatt (1956)
Inszenierung: Leonardo Raab
Bühne: Matthias Werner
Kostüme: Sandra Maria Paluch
Musik: David Bircher
Dramaturgie: Boris C. Motzki
von Missy Mazzoli (2016)
von Dario Fo und Franca Rame (1974)
Musical von Georg Kreisler
von Anna Seghers (1942)