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nach Virginia Woolf
«Ich las dieses Buch … und hielt es für eine halluzinogene, interaktive Biographie meines Lebens und meiner Zukunft. … Das Buch bestärkte mich in dem Glauben, dass alles zugleich wahr ist: Junge und Mädchen, Herkunft und Zukunft, … Einsamkeit und Gesellschaft, … Literatur und Leben, … jetzt und damals – alles nur eine Frage der Beleuchtung.» (Tilda Swinton über «Orlando» von Virginia Woolf)
In Orlando, eine Kopie ohne Original entsteht ein Raum zwischen Fiktion und biografischem Material. Orlando ist nicht nur eine literarische Figur, sie bietet uns die Möglichkeit, Identität neu zu denken. Orlando steht für ein Werden, das sich nicht festschreiben lässt, eine Figur, die sich durch Zeiten, Geschlechter und Landschaften hindurch verändert. In der Begegnung mit Orlando suchen wir nach diesem Ich, das nicht abgeschlossen, sondern in ständigem Austausch begriffen ist – mit Worten, Körpern, Vögeln, Lautsprechern und nicht zuletzt mit dem Publikum. Im Spiel geraten Trennlinien in Bewegung, lassen sich verwischen oder neu zusammensetzen. Das Scheitern ist immer Teil davon – nicht als Endpunkt, sondern als Moment der Abweichung, manchmal als schmerzhafte Verwirrung, aber immer als Möglichkeit. Hale Bo Enzo Richter begibt sich gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach dem eigenen Queer-werden und danach, ob Gemeinschaft uns Halt geben kann, wenn feste Identitätskonstrukte sich auflösen.
nach Virginia Woolf
Foto (c) Philip Frowein
Theater Neumarkt Zürich
Mit: Hale Bo Enzo Richter
Regie: Hale Bo Enzo Richter und Yesim Keim Schaub
Musik: Paul Grimshaw
Blanquet Piece: Simone Ballueer
Kostüm-Mitarbeit: Luca Punke
Theaterfestival für junge Regie 14.-17 Mai
von Elisa Künast und Hannah Siecksmeier
Ein Gothic-Konzert nach E.T.A. Hoffmann