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von John Adams (2005)
Mit Robert Oppenheimer, dem „Vater der Atombombe“, steht eine ebenso komplexe wie widersprüchliche Figur im Zentrum dieser Oper. Der Physiker war selbst hin- und hergerissen in Bezug auf die Entwicklung der Atombombe und sich ihres verheerenden Potenzials vollkommen bewusst. Schauplatz ist das US-amerikanische Los Alamos National Laboratory in der Wüste von New Mexico im Jahre 1945. Die Handlung befasst sich einerseits mit den emotionalen Spannungen der am Manhattan-Project beteiligten Wissenschaftler*innen, Regierungsbeamt*innen und Militärangehörigen während der Vorbereitungen zum Test der ersten Atombombe, andererseits mit persönlichen Ängsten und Konflikten von Oppenheimers Frau Kitty.
Für den Komponisten John Adams treffen hier Moderne und Mythos mit erschreckender Wucht aufeinander: „Die Manipulation des Atoms, die Freisetzung dieser zuvor unzugänglichen Quelle hochkonzentrierter Energie, war die große mythologische Erzählung unserer Zeit.“ Librettist Peter Sellars schuf für diese Oper eine Textcollage aus historischen Dokumenten, Gedichten und spirituellen Texten, um den Protagonist*innen eine Stimme zu verleihen. Die einnehmende Musik von John Adams im postminimalistischen Stil ist dabei weit mehr als ein beeindruckender Soundtrack.
von John Adams (2005)
Musikalische Leitung: Samuel Hogarth
Inszenierung: Bernd Mottl
Bühne: Friedrich Eggert
Kostüme: Adrian Stapf-Bärwinkel
Choreografie: Hakan T. Aslan
Video: Christoph Schödel
Dramaturgie: Sonja Westerbeck
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