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Nancy Weißbach
Oper

Die Sopranistin Nancy Weißbach wurde in Berlin geboren. Sie erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in ihrer Heimat­stadt und studierte an der Musik­hoch­schule „Franz Liszt“ in Weimar sowie am Königlichen Konservatorium in Den Haag bei Cristina Deutekom und Diane Forlano. Beim Belcanto-Festival in Mailand erhielt sie den ersten Stipendien-Preis für die Accademia di Belcanto Rodolfo Celletti di Martina Franca. Zuerkannt wurde ihr außerdem das Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Amsterdam.

Bereits während des Studiums sang sie die Dido  (Dido und Aeneas) unter anderem an der  Opéra comique in Paris und an der  Opéra de Rennes. Nach ihrem erfolgreichen Examen wurde Nancy Weißbach an das  Südthüringische Staatstheater in Meiningen engagiert, wo sie u.a. die Partie der Marschallin (Der Rosenkavalier) und der Santuzza (Cavalleria Rusticana) unter Kirill Petrenko interpretiert hat. Nach Ihrem Festengagement blieb Sie dem Meiniger Theater weiterhin als Gast verbunden. An der  Opéra National du Rhin in Straßburg sang sie mit großem Erfolg die Chrysothemis (Elektra) in der In­sze­nie­rung von Stéphane Braunschweig und unter dem Dirigat von Jan Latham Koenig sowie bei der Wiederaufnahme mit Marko Letonja. Diese Rolle verkörperte Sie am  Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel unter Kazushi Ono sowie in der Inszenierung von Ruth Berghaus am National­theater Mannheim. Sie sang Gutrune und 3. Norn (Götter­dämmerung) an der Opéra Royal de Wallonie in Liège (Belgien) und am  Théatre du Capitol in Toulouse unter Pinchas Steinberg in der Inszenierung von Nicolas Joel. Am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und am Anhaltischen Theater in Dessau gastierte sie als Fremde Fürstin (Rusalka). Es folgte eine beeindruckende Inter­pretation der Euryanthe (Carl Maria von Weber) unter Klaus Peter Flor an der Opéra National du Rhin in Straßburg.

Am  Teatro Lirico Giuseppe Verdi in Triest gab sie ihr erfolgreiches Debut als Ariadne (`Ariadne auf Naxos). Die gleiche Partie interpretierte am Staatstheater Darmstadt  (Dir.: Stefan Blunier), am Stadttheater Bozen sowie in Limoges und Metz. Sie debütierte als Agathe (Der Freischütz) an der  Opéra Royal de Wallonie in Liège (Regie: Guy Joosten) sowie als Vitellia (La Clemenza di Tito) in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg am  Schlosstheater Sanssouci in Potsdam. Sie sang die Marschallin unter Asher Fisch in der Regie von Maximillian Schell an der New Israeli Opera Tel Aviv und am Theater Bonn  (Regie: Cesare Lievi).

Ihre Kon­zert­en­ga­ge­ments umfassen die Folk Songs von Berio, Les nuits d’été von Berlioz, die Wesendonck-Lieder mit den Kölner Philharmonikern (Jun Märkl), die Vier letzten Lieder von Richard Strauss mit der Philharmonie Brünn (Leos Svarowsky), die 9. Sinfonie von Beethoven und die 2., 4. sowie die 8. Sinfonie (Magna Peccatrix) von Mahler mit dem Bilkent Sinfonie Orchester in Ankara. Ihre Recitals umfassen unter anderen Lieder von Rachmaninow, Tschaikowski, Brahms, Schubert, Mahler  und  Strauss sowie diverse Operetten.

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