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Nick Westbrock
Regie

Nick Westbrock, 1992 in Gießen geboren, begann seine Theaterlaufbahn in seiner Heimatstadt. Er war Mitarbeiter im Kinder- und Jugendtheater sowie Regieassistent für Schauspiel und Musiktheater, leitete Workshops und erarbeitete mit dem Theaterjugendclub diverse Produktionen. Im Kulturzentrum Waggonhalle in Marburg führte er regelmäßige Musicalproduktionen im Sommer ein und inszenierte u. a. Sondheims Sweeney Todd (August 2015). Von 2015 bis 2019 war Nick Westbrock am Theater Bielefeld als Regieassistent und Abendspielleiter im Musiktheater engagiert.
Im November 2016 inszenierte er das mobile Theaterstück Es kommt der Tag von Carmen Priego. Im April 2017 folgte die Inszenierung des von ihm selbst geschriebenen Stücks Swing Mr. Jurman – Briefe an Veronika, welches sich mit dem Leben des Komponisten Walter Jurmann befasst. 2017/18 wurde ihm die Regie des spielzeiteröffnenden Musicals Avenue Q auf der Hauptbühne des Theater Bielefeld anvertraut. Gleich anschließend brachte er die Deutsche Erstaufführung des Kammermusicals John & Jen auf die Studiobühne TAMdrei.
Mit Malala widmete sich Nick Westbrock erneut in der Doppelrolle als Autor/Songtexter und Regisseur einem aktuellen Theaterstoff. Das Musiktheaterstück hatte am 5. Juni 2019 Uraufführung und wurde für den Deutschen Musical Theater Preis nominiert. Seit 2019 ist Nick Westbrock als freier Regisseur tätig und inszenierte u. a. Die kleine Hexe für das Junge Theater Bonn, Shrek – Das Musical am Nordharzer Städtebundtheater sowie für das Theater Bielefeld die Operettencollage Da geh ich zu Maxim sowie Dvořáks Oper Rusalka und Strauss’ Die Fledermaus. Mit der Inszenierung von Babytalk, ebenfalls am Theater Bielefeld, errang er den Deutschen Musical Theater Preis 2020/21 in der Kategorie "Bestes Revival“.
Weitere Engagements brachten ihn u. a. an das Institut für Musik der Hochschule Osnabrück zum Erarbeiten des neuen Musicals Do It For Love und an die Oper Graz, wo er die szenische Einrichtung von Mieczysław Weinbergs Die Passagierin, in der Inszenierung von Nadja Loschky, übernahm.

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