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Daniel Nerlich
Musik

Daniel Nerlich (*1979 in Reinbek) studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Bern. Sein erstes festes Engagement führte ihn 2004-2006 ans Theater Basel, anschließend war er Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus. Dort und in Basel arbeitete er u.a. mit Rafael Sanchez, Lars-Ole Walburg, Sebastian Baumgarten, Stefan Bachmann, Karin Neuhäuser und Sebastian Nübling.

Von 2009 bis 2019 war Nerlich festes Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover. Dort entstanden Arbeiten u.a. mit Lars-Ole Walburg, Mina Salehpour, Thorleifur Örn Arnarsson (u.a. Hamlet), Tom Kühnel, Alexander Eisenach, Heike M. Götze und Christopher Rüping. Anschließend war er zwei Jahre festes Ensemblemitglied an der Berliner Volksbühne. Seit 2021 arbeitet Daniel Nerlich als freischaffender Schauspieler, Komponist und Live-Musiker; zuletzt unter anderem am Schauspielhaus Bochum, am Schauspiel Hannover und am Schauspiel Köln. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur Tom Schneider und dem FARN Kollektiv.

Neben der Schauspielarbeit komponiert er Musik für Theater, entwickelt Sounddesigns und ist als Live-Musiker in Theater und Performance tätig; zuletzt mehrfach am Schauspielhaus Bochum, am Wiener Burgtheater, am Staatstheater Mainz und mit dem FARN Kollektiv (Songs of whales and wanting).
In Hannover übernahm er 2026 zum ersten Mal eine Projektleitung (4.48 Psychose Ein Oratorium mit Sandra Hüller und der Kantorei St. Johannis). Unter dem Namen I WHO OPEN CHEST veröffentlicht er experimentelle Dark-Ambient Musik.

Aktuelle Produktionen
Das achte Leben (Für Brilka)
Stephanie Schulze


Staatstheater
Mainz