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Wien, Wien, nur Du allein
Drei Alt-Wiener Tanzweisen
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 2 c-Moll Auferstehungssinfonie
„Wenn ich ein großes musikalisches Gemälde komponiere, so komme ich immer an den Punkt, wo ich mir das ‚Wort‘ als Träger meiner musikalischen Ideen heranziehen muss.“ Gustav Mahlers eindrucksvolle 2. Sinfonie sollte jedes bekannte Format sprengen und sich mit den großen Sinnfragen auseinandersetzen: „Warum hast du gelebt? Warum hast du gelitten? Ist das alles nur ein großer, furchtbarer Spaß? Wir müssen diese Fragen in irgendeiner Weise lösen, wenn wir weiterleben sollen“, schreibt der Komponist. Die Entstehungsgeschichte der Auferstehungssinfonie erstreckt sich, bedingt durch Mahlers Arbeitsbelastung als Dirigent, über mehrere Jahre. Er begann im Jahr 1888 mit der Komposition, bis zu ihrer Fertigstellung sollte es aber noch fast sechs Jahre dauern. Die Idee zum triumphalen Finalsatz, der die Idee der Auferstehung vertont, kam ihm laut eigener Aussage 1894 während der Totenfeier für den Dirigenten Hans von Bülow. Dieses Finale ist Mahlers längster Sinfoniesatz überhaupt, lässt zunächst das Orchester in Aufruhr geraten und das Jüngste Gericht musikalisch aufschreien – bis sich wie aus dem Nichts die Stimmen des Chores versammeln und Hoffnung sich über das vorher übermächtig Düstere legt. Ein Ereignis für Orchester, Solistinnen und großen Chor.
Mit Reingehört können Sie schon am 10. April mittags einen ersten Einblick in das Konzert erleben!
Wien, Wien, nur Du allein
TERMINE: 10. und 11. April 2026, 20 Uhr
Dauer: ca. 95 Minuten
19:00 Uhr - Auftakt im Saal
Das Theater öffnet 75 Minuten vor Konzertbeginn.
10.4., 13 Uhr: Konzertteaser REINGEHÖRT zum 7. Sinfoniekonzert
Das Konzert wird mitgeschnitten von

Besuchen Sie vor oder nach der Vorstellung gern unser Theaterrestaurant ZUM GRÜNEN KAKADU am Gutenbergplatz.

Sopran: Nadja Stefanoff
Alt: Verena Tönjes
Dirigent: Gabriel Venzago
LandesJugendOrchester Rheinland-Pfalz
LandesJugendChor Rheinland-Pfalz
Chor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Kleine Pause mit großem Orchester
Konstantia Gourzi – Mainzer Komponist*innenportrait
von Gioachino Rossini (1817)
von Erich Wolfgang Korngold (1920)