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Bühnen unter Beschuss

Kultur und Gesellschaft im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine

Theater, Museen, Archive, Verlage, Bibliotheken, religiöse Gebäude, Gedenkstätten oder historische Zentren wie in Lwiw, Kyjiw oder Odessa: Zehntausende Kulturgebäude, Artefakte oder kulturell bedeutende Orte sind in der Ukraine seit dem Beginn der russischen Angriffskriegs am 24. Februar 2022 in Schutt und Asche gelegt oder beschädigt worden. Anfang dieses Monats wurde das Wahrzeichen von Kyjiw getroffen, die mehr als 60 Meter große Statue „Mutter Ukraine“.
Doch auch Geschichte und kulturelle Identität sind Ziele der Invasor*innen: Moskau flutet den Informationsraum mit Kulturpropaganda, wie im Drama-Theater des besetzten Mariupol. Mehr als 1000 Menschen wurden hier durch die russische Bombardierung getötet, die Wiedereröffnung unter Besatzung wurde mit Die feuerrote Blume, einem Märchen über die Kraft der Liebe und die Überwindung des Bösen, gefeiert.
In den besetzten Gebieten werden prorussische Denkmäler errichtet oder Ausstellungen mit russischen Narrativen konzipiert. Was sich nicht einfügen lässt, wird zerstört oder umgedeutet gemäß russischer Narrative. Moskau verfolge damit das Ziel, „die historische und kulturelle Identität der Ukraine auszulöschen“, erklärte der Europarat. Gleichzeitig ist der russische Angriffskrieg Ausgangspunkt vielseitiger kultureller Schaffenskraft: In Büchern, Dokumentarfilmen, Kompositionen und Comedyprogrammen erklingen starke Stimmen des Widerstandes.

Am 24. Februar jährt sich der russische Angriff auf die Ukraine. Wir sprechen in der Kakadu Bar mit den beiden Journalistinnen Andrea Beer (Korrespondentin der ARD in der Ukraine) und Mariia Kalus (aktuell Volontärin beim WDR), die aus Donezk nach Kyjiew und dann nach Deutschland kam, unter anderem darüber, wie Kultur im Krieg als Waffe eingesetzt wird und wie Manipulation und Propaganda funktionieren.

Bühnen unter Beschuss

Kultur und Gesellschaft im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine


24.02.2026, 20 Uhr
Eintritt frei, Einlasskarten an der Theaterkasse (Fuststr. 4)

Liebe Gäste,
wir versuchen, pünktlich um 20 Uhr mit der Vorstellung zu beginnen.
Bitte kommen Sie rechtzeitig, um sich vorab ausreichend Getränke zu holen.
Während der Vorstellung ist kein Barbetrieb.


Kakadu Bar


TERMINE
24.02.2026

Mit freundlicher Unterstützung der


Besuchen Sie vor oder nach der Vorstellung gern unser Theaterrestaurant ZUM GRÜNEN KAKADU am Gutenbergplatz.

BESETZUNG

Mit Andrea Beer (Korrespondentin der ARD in der Ukraine), Mariia Kalus (Volontärin beim WDR)

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Der Chronoplan (UA)

von Julia Kerr (1930-32)

Der Kaiser von Atlantis

von Viktor Ullmann (1943–44, 1975)

Refuge (UA)

von Deirdre Kinahan (2025)

Das siebte Kreuz

von Anna Seghers (1942)



Staatstheater
Mainz